alpine Gastfreundschaft
Ferienbauernhof „Maso K.“

Die Komposition wird von den Grenzen und den bestehenden Fluchten selbst gezeichnet, die als vom Ort selbst geschenkte Leitlinien betrachtet werden.

Die Hülle ist im oberen Teil mit Lärchen-„Schindeln“ verkleidet, die den Baukörper wie eine Haut umhüllen, während im zurückspringenden unteren Teil eine Ausfachung aus senkrechten Latten den Rhythmus zwischen Vollem und Leerem gliedert.

Die Einfachheit der Komposition und die Wesentlichkeit der Materialien halten wir für grundlegende Entscheidungen, um volumetrischen und formalen Fragen gerecht zu werden.

Das zeitgenössische Erscheinungsbild ist nicht als Abkehr von der Tradition zu verstehen, sondern als ironische Interpretation derselben, eine „Verzerrung“, die sie bewahrt und zugleich verneint.